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BCS - Keyword Know-how

Begriffe aus dem Bereich Consulting Know-how kurz und knapp beschrieben. So sprechen alle die gleiche Sprache.

BCG-Matrix

In der als BCG-Matrix bekannt gewordenen Portfolioanalyse werden strategische Geschäftseinheiten eines Unternehmens anhand der zwei Dimensionen Marktwachstumsrate (Marktattraktivität) und relativer Marktanteil (Wettbewerbsstärke) eingeordnet.

Die BCG-Matrix lässt sich zur Formulierung einer Gesamtstrategie  sowie der Strategie für einzelne Divisionen anwenden. Es existiert jedoch ein Nachteil: Das Unternehmen kann  die Elemente des Portfolios  nur auf der horizontalen  Achse durch Management bewegen.

Benchmarking umfasst den systematischen Vergleich von Unternehmen, Geschäftsfeldern, Prozessen oder Produkten mit unternehmensinternen oder -externen Objekten.

Benchmarking wird einmalig oder kontinuierlich eingesetzt, wenn ein Unternehmen verstehen möchte, in welchen Bereichen der operativen Performance es besser  bzw. schlechter als Vergleichsunternehmen/-bereiche ist und worin die Unterschiede begründet liegen.

Benchmarking

In-Memory

Der In-Memory Begriff beschreibt eine bestimmte Art von Datenmanagement. Hierbei wird der Arbeitsspeicher als primärer Datenspeicher verwendet. Der Vorteil gegenüber der klassischen Datenspeicherung auf Festplattenlaufwerken sind die beschleunigten Zugriffszeiten des Prozessors zur Verarbeitung.


Der Einsatzbereich der In-Memory Technologie beschränkt sich überwiegend auf betriebswirtschaftliche Anwendungen. Ein weites Einsatzszenario bieten staatliche Institutionen die kriminaltechnische oder nachrichtendienstliche Auswertungen durchführen. Generell lässt sich festhalten, dass sich Anwendungen mit einer großen zu verarbeitenden Datenmenge für den Einsatz anbieten.


Die Datenmenge die es zu verarbeiten gilt sollte die Größe des Datenspeichers somit nicht überschreiten. Eine weitere Voraussetzung ist ein funktionierendes Datensicherungskonzept, dass bei Spannungsabfall Daten des flüchtigen Speicherelements gesichert werden können.

Der Materialbedarfsplanungslauf basierend auf dem klassischen Manufacturing Resources Planning Konzept, das in fast jedem ERP-System oder PPS-System vorhanden ist. Die maßgebliche Unterscheidung zu klassischen MRP-Läufen spiegelt sich jedoch in der Verwendung der In-Memory Technik wieder.


Wichtige Anwendungsgebiete für den MRP-Live sind Materialbedarfsplanungsläufe die sich durch hohe Batch-Laufzeiten auszeichnen und hierdurch andere operative Transaktionen in ihrer Performance beeinträchtigen. Zudem können beschleunigte Planungsläufe in der Materialwirtschaft und Produktionsplanung und -steuerung die Planungssicherheit erhöhen. Kundenanfragen können Ad-hoc auf die terminliche Einplanung für die Produktion überprüft werden.


Voraussetzungen für die Verwendung der MRP-Live Planungsläufe ist eine In-Memory Datenbank die durch die SAP SE zertifiziert ist. Zusätzlich wird ein modernes ERP-System benötigt. Dies bedeutet, dass um systemseitige Komplikationen bei der Anwendung und Inbetriebnahme als Mindestvoraussetzung ein SAP ECC 6.0 mit dem Enhancement Package 7 und einem Support Package Stand gleich oder aktueller als 7 empfohlen wird.

MRP-Live